| GF54.30-P-3007A | Ladekontrolle, Lampenausfall Funktion | 24.10.96 |
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| Klemme 61dient zur Generatorkontrolle. An ihr liegt bei Zündung Ein die Erreger-spannung, bei Motorlauf die Generatorspannung an.
Für einige Systeme (z.B. Lampenkontrolle) wird jedoch eine Klemme benötigt, die genau dann auf Massepotential (Low-Pegel) liegt, wenn bei Zündung Ein der Motor nicht läuft,
genau dann auf mindestens 10,5 V (High-Pegel) liegt, wenn die Spannung an Klemme 61eine bestimmte Spannung überschreitet oder die Motordrehzahl eine bestimmte Schwelle (480 U/min) überschreitet.
Dazu dient Klemme 61e (Motorlauferkennung/Drehzahlschwell-wert). Klemme 61e wird im Kombi-Instrument (A1) gemäß der Schaltskizze erzeugt: Eine Elektronik wird über Klemme 15 |
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| mit Spannung versorgt. Als Eingangssignale dienen Klemme 61 und das Drehzahlsignal, das über die CAN-Datenleitung zum Kombi-Instrument gelangt.
Beim Überschreiten einer bestimmten Drehzahl oder einer bestimmten Spannungsschwelle an Klemme 61 schaltet der Transistor aus und Klemme 61e geht auf High-Pegel. (Kl.61 und das Drehzahlsignal werden über eine Oder-Funktion zu Klemme 61e verknüpft. Siehe auch Tabelle.) Der maximale Strom an Klemme 61e beträgt bei High-Pegel etwa 2 mA und bei Low-Pegel etwa 350 mA. Die Schaltverzögerung beträgt jeweils 0,5 Sekunden. Lampenkontrolle und Ladekontrolle Das Eingangssignal Klemme 61 und das Drehzahlsignal werden zur Motorlauferkennung benutzt. Abhängig von diesen Ein-gangssignalen werden alle Kontroll- und Warnlampen oder die Ladekontroll-/Warnleuchte Generator (A1e5) angesteuert (siehe Tabelle). |
Das Kombi-Instrument gibt den Zustand von Kl. 61e zusätzlich als CAN-Botschaft weiter. Damit steht die Information allen Busteilnehmern zur Verfügung. Bei den Typen 163 und 168 wird Kl. 61e nur als CAN-Botschaft zur Verfügung gestellt. Es gibt keine diskrete Leitung Kl. 61e. |