GF54.30-P-3007A Ladekontrolle, Lampenausfall Funktion 24.10.96

TYP  129, 140 ab 1.6.96,
  163, 168, 170,
  202 ab 1.8.96,
  208 bis 31.7.99,
  210 ab 1.6.96 bis 30.6.99


Klemme 61dient zur Generatorkontrolle. An ihr liegt bei Zündung Ein die Erreger-spannung, bei Motorlauf die Generatorspannung an.
Für einige Systeme (z.B. Lampenkontrolle)
wird jedoch eine Klemme benötigt, die

genau dann auf Massepotential (Low-Pegel) liegt, wenn bei Zündung Ein der Motor nicht läuft,

genau dann auf mindestens 10,5 V (High-Pegel) liegt, wenn die Spannung an Klemme 61eine bestimmte Spannung überschreitet oder die Motordrehzahl eine bestimmte Schwelle (480 U/min) überschreitet.

Dazu dient Klemme 61e (Motorlauferkennung/Drehzahlschwell-wert).
Klemme 61e wird im Kombi-Instrument (A1) gemäß der Schaltskizze erzeugt:
Eine Elektronik wird über Klemme 15
 
    P54.30-0517-06

mit Spannung versorgt. Als Eingangssignale dienen Klemme 61 und das Drehzahlsignal, das über die CAN-Datenleitung zum Kombi-Instrument gelangt.
Beim Überschreiten einer bestimmten Drehzahl oder einer bestimmten Spannungsschwelle an Klemme 61 schaltet der Transistor aus und Klemme 61e geht auf High-Pegel. (Kl.61 und das Drehzahlsignal werden über eine Oder-Funktion zu Klemme 61e verknüpft. Siehe auch Tabelle.)

Der maximale Strom an Klemme 61e beträgt bei High-Pegel etwa 2 mA und bei Low-Pegel etwa 350 mA. Die Schaltverzögerung beträgt jeweils 0,5 Sekunden.

Lampenkontrolle und Ladekontrolle
Das Eingangssignal Klemme 61 und das Drehzahlsignal werden zur Motorlauferkennung benutzt. Abhängig von diesen Ein-gangssignalen werden alle Kontroll- und Warnlampen oder die Ladekontroll-/Warnleuchte Generator (A1e5) angesteuert (siehe Tabelle).
 













Das Kombi-Instrument gibt den Zustand von Kl. 61e zusätzlich als CAN-Botschaft weiter. Damit steht die Information allen Busteilnehmern zur Verfügung.
Bei den Typen 163 und 168 wird Kl. 61e nur als CAN-Botschaft zur Verfügung gestellt. Es gibt keine diskrete Leitung Kl. 61e.